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Leadership – Führung unter der Lupe
Verfasst von Andreas Matthies unter Bewegte Bilder, Gesellschaft, Me, myself & I, Unität am 2. Dezember 2009
Im Rahmen des Kurses “Organizational Behaviour” bei Professor Thomas Eberle an der Universität St. Gallen haben wir in Gruppen zu eben diesem Thema Vorträge vorbereitet – dem Verhalten in Organisationen. Mein Team hatte die Freude, sich mit dem Thema Leadership auseinander zu setzen.
Unsere 45 minütige Präsentation folgt einem interaktiven Konzept, sodass zu einzelnen Fragestellungen direkt im Kurs diskutiert werden kann. Um unterschiedliche Perspektiven einzufangen, haben wir Menschen interviewt die mit Führung tagtäglich zu tun haben. Streng genommen hätten wir also Jedermann vor die Kamera holen können, denn tagtäglich wird jeder von uns geführt, tagtäglich fallen uns Führungsaufgaben zu. Für unseren Vortrag haben wir uns auf einige Interviews mit Unternehmensvertretern, Studenten und gesellschaftlichen Führungskräfte konzentriert.
Ingesamt wurden etwa 20 Interviews geführt – 4 haben wir aufgenommen. Um die Ergebnisse in eine übersichtliche und trotzdem vollständige Form zu bringen, haben wir uns für die Präsentationssoftware Prezi entschieden.
Zunächst haben wir unseren Vortrag in den Gesamtkontext der bereits gehörten Vorträge gesetzt. Anschließend erläutern wir Leadership im Detail. Das Ergebnis lässt sich im Folgenden betrachten.
Hier gibt es den Direktlink zum Download.
Neben den Clips in der Prezi haben wir auch die vollständigen Videos der Interviews mit dem Einverständnis der Interviewten auf youtube hochgeladen. Vorwarnung: An unseren Fragestellungen erkennt man, dass wir keine Profis sind. Schmunzeln ist somit erlaubt, auslachen nicht
Die kompletten Interviews mit dem Hausdienst der Universität St. Gallen, dem Stadtrat der Stadt St. Gallen (nach 10min schaltete sich leider die Kamera ab), dem Verwaltungspräsidenten der HSG und dem emeritierten Bischof des Bistums St. Gallen finden sich hier. Alle in Prezi verwendeten Clips habe ich auch noch einmal hier abgelegt.
Leider hatten wir keine Zeit Outtakes vorzubereiten. Aus diesem Grund haben wir einfach das komplette Material hochgeladen. Viel Spaß!
Interlaken – Lausanne – Geneva
Verfasst von Andreas Matthies unter Ausland am 5. November 2009
Hier folgen nun endlich die Bilder vom Schweiz-Trip vor zwei Wochen. Stationen waren Interlaken (Jungfraujoch), Lausanne und Genf. Film ab!
P.S.: Mehr Bilder gibt es auf Facebook bei meinen Mitfahrern. Bei Interesse einfach mal auf verlinkten Bildern nachsehen.
P.P.S.: Habe leider gerade absolut keine Zeit einen kleinen Reisebericht zu schreiben. Vielleicht later on
Web2.0 erreicht Uni-Bibliotheken
Verfasst von Andreas Matthies unter Gesellschaft, Unität, haytek am 22. September 2009
Die Ideen und Konzepte moderner Kommunikation, auch besser bekannt unter “web2.0″, setzen sich in immer mehr alltäglichen Lebensbereichen durch. Jüngstes Beispiel: Die Bibliothek der Universität St. Gallen. Aus purem Interesse werde ich natürlich bei einem der beiden Termine am Start sein
Geschätzte Studierende
Delicious, Twitter, Facebook… Web 2.0 ist in aller Munde. Würden Sie auch Web 2.0 basierte Bibliotheksservices nutzen? Lassen Sie sich Anwendungen vorstellen und bringen Sie Ihre Meinung ein!
Die Bibliothek versucht laufend, ihr Angebot und ihre Dienstleistungen zu optimieren. In letzter Zeit gab es im Bereich Web-Services diverse neue Entwicklungen. So sind Anwendungen wie Social Bookmarking (z.B. Delicious), Twitter, Blogs oder soziale Netzwerke (z.B. Facebook) mittlerweile sehr populär. Solche Anwendungen lassen sich auch auf den Bibliotheksbereich übertragen. Um die Einsatzmöglichkeiten dieser und weiterer Web 2.0-Anwendungen in unserer Bibliothek zu bewerten und die Bedürfnisse der Studierenden diesbezüglich kennenzulernen, möchten wir gerne eine Befragung durchführen. Dazu benötigen wir Ihre Mithilfe! [...]
Update: War übrigens ein sehr informatives Treffen. Beeindruckend, wie sich jenseits vom Social-Network-Hype Ideen und Konzepte von Kollaboration und wisdome of the crowd verbreiten!
Wer hat’s erfunden?
Verfasst von Andreas Matthies unter Ausland am 30. August 2009
Ich bin wieder zurück! Doch wo auf dem Weg in der Länge von 2300km liegt eigentlich “zurück”? Eine kurze Zusammenfassung meiner Aktivitäten in den letzten Wochen.
Nachdem ich Ende Juli meine letzte Klausur in Köln geschrieben und meinen Abschied entsprechend gefeiert hatte, kümmerte ich mich neben der Räumung meines WG-Zimmers und der Verschrottung des Verkaufs meines Autos um allerlei bürokratische Angelegenheiten. In der darauf folgenden Woche reiste ich zunächst in meine Heimatstadt Bonn, wo ich ein paar Tage verbrachte, um hier und da meine Ideen für Haus und Hof umzusetzen. Wenige Tage später machte ich mich dann auf den Weg gen Norden an die Ostseeküste, wo mein Bruder Henrik im Herzen von Rostock eine coole Dachgeschosswohnung bewohnt. Bei bester Seeluft (manchmal eher “steife Brise”) genoss ich auf der Dachterrasse ein wenig die Ruhe und bereitete mich nebenbei mental (amüsanter Buchtipp an dieser Stelle: Gebrauchsanweisung für die Schweiz) und studientechnisch (mit der Bearbeitung zweier Case Studies) auf meinen Aufenthalt in der Schweiz vor. Highlight war neben einem ziemlich leckeren Abendessen im Silo 4 (der Blick ist echt und bei Nacht wunderschön!) und einem Weiteren beim Inder (wenn mich nicht alles täuscht, waren wir im Bombay-Haus Amarjeet) natürlich der Tag am Strand von Heiligendamm. Fotos gibt es keine – es fehlte mir an Muße. Kulinarisch überragend waren übrigens nicht nur die Restaurants, sondern auch die Kochkünste der Freundin meines Bruders
Gemeinsam mit meinem jüngeren Bruder Thomas bin ich dann gen Süden aufgebrochen. Am heißesten Tag des Jahres standen wir irgendwo in Süddeutschland im Stau. Das hinderte uns nicht daran den Nachmittag sehr idyllisch im Strandbad in Reichenau zu verbringen. Sehr cool!! Am nächsten Tag stand Zürich auf dem Plan, oder besser Zürichsee auf dem Umschlag des Reiseführers. Ohne Navi oder sonstiges vernünftiges Kartenmaterial fanden Thomas und ich dann das einzig geöffnete Seebad, nämlich das schicke Seebad am Udoquai (siehe Fotos). Am späten Nachmittag gesellten sich allerhand interessante Leute zu uns, die alle direkt aus den umliegenden Büros und Geschäften zu kommen schienen. Einige waschechte Schweizer Banker waren auch unter ihnen. Am Automaten im nahe gelegenem Parkhaus ließ ich anschließend mehr Geld als der Otto-Normal-Afghane im Monat verdient. Mit der untergehenden Sonne im Rücken fuhren wir Abends zurück nach St. Gallen.
Am darauf folgenden Tag bekam ich Besuch aus Ungarn. Gemeinsam mit Piroska schauten wir uns zunächst die touristischen Highlights in St. Gallen an, um dann den Nachmittag in Bregenz zu verbringen. Abends kamen wir nach “Inglorious Basterds” ein wenig verstört, aber gut unterhalten aus dem Kino heraus. Schon am nächsten Morgen trafen Piroska und ich uns mit den weiteren CEMS-Studenten am Bahnhof, um gemeinsam zum Blockseminar nach Filzbach aufzubrechen. Doch zunächst stand ein Tag Wandern und Natur Bestaunen auf dem Programm, denn unsere Wanderung führte uns nicht nur zum größten (betreffend der Höhe) Wasserfall Europas – der Blick vom Aussichtspunkt war leider ein wenig durch einen Baum verdeckt – sondern auch zu einem Dorf, welches viele Jahrzehnte lang nur über den Wasser- oder den Wanderweg erreichbar war. Erst das Vergnügen, dann die Arbeit, denn eine programmtechnisch gut gefüllte Woche stand vor uns.
Nachtrag: Ohh, ganz vergessen: Die Musik zum Film… Frisch und cool!
Splitting the atom // Massive Attack by risingson
Einführungen ins Thema Sustainability gaben die drei anwesenden Professoren, sowie verschiedene Unternehmen (Zurich, Shell, Vestas) aus den unterschiedlichsten Bereichen. Sehr beeindruckt war ich auch von den Unternehmensbesichtigungen bei Gassa und Oerlikon Solar. Das Thema wird mich sicherlich noch eine Weile in Zukunft begleiten. Unsere Gruppenpräsentation zur Rolle von Venture Capital Firmen im Bereich von nachhaltiger Energie war spannend, wenn gleich die Qualität des bearbeiteten wissenschaftlichen Journals nicht überzeugen konnte. Sehr spaßig war dann am letzten Tag vor der Abreise die 1,4km lange Abfahrt auf der Sommerrodelbahn und der anschließende Ride auf der 3km langen Stehfahrrad-Strecke. Interessant und ein wenig typisch für die Schweiz: die Unterkunft. Das Tagungshotel lag mitten in einer wundervollen Landschaft mit einem unglaublichem Blick aus allen Räumen; das Essen war vollständig aus ökologischer Landwirtschaft, sehr gesund und zum Teil aus der Produktion des angeschlossenen Hauses für ehemalige Drogensüchtige (ebenfalls mit traumhaften Blick…).
Absolut abwechslungsreiche Wochen!
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