Südamerika: Meine Route

Langsam nimmt meine Reise nach Südamerika Formen an. Inzwischen habe ich nicht nur eine Idee, was in den Rucksack gehört, sondern auch wohin die Reise geht.

Hin und Her habe ich in den letzten Wochen überlegt, in welches Land ich in Südamerika reisen könnte. Ständig kamen neue Leute mit neuen Ideen, sodass man schon mal schnell den Überblick verlieren konnte. Manchmal bekomme ich das Gefühl, dass jeder Zweite hier in St. Gallen schon mal irgendwann in Mittel- oder Südamerika war und ein paar Geheimtipps für mich auf Lager hat. Inzwischen steht meine grobe Reiseroute jedoch fest. Motto: 1 Monat – 1 Land.

Tango lernen in Buenos Aires, Menschen suchen in Feuerland

Hinkommen, ankommen, runterkommen. Das wird mein Motto in den ersten Tagen der ersten Januarwoche 2010 in Buenos Aires sein. Sich Zeit nehmen, um Land und Leute kennen zu lernen und Zeit gewinnen, um mal klar zu kommen. Neben der Aufbesserung meiner Spanischkenntnisse möchte ich auch das Tanzbein schwingen und den ein oder anderen lässigen neuen Tangoschritt dazulernen (lang ist es her…). Ein 4-5 Tagetrip nach Patagonien/Feuerland soll Ende Januar ebenso folgen, wie ein Trip nach Iguazu.

Carneval de Oruro, La Paz und der Titicaca-See

Von Iguazu soll es dann Anfang Februar weiter nach Bolivien gehen (wie? mal sehen). Nachdem ich von Einheimischen bereits den Tipp bekommen habe, traditionellen Karneval in Oruro zu feiern, werde ich mir diese Besonderheit sicherlich nicht entgehen lassen. Weiter geht es dann nach La Paz (was ich da tue? mal im Führer nachlesen). Seit ich in Erdkunde in der 5. Klasse von der Existenz des Titicaca-Sees (15 mal so groß wie der Bodensee!) gehört habe, ist es mein Traum, dort hinzufahren. Zeit also den Traum zu erfüllen!

Sommer. Sonne. Strand. Sonnencreme.

… erwartet mich dann Anfang März nach meinem Flug von La Paz nach Catagena. Endlich mal eine Gelegenheit um ein wenig Wellen zu surfen, faul am Strand zu liegen (mal sehen ob ich das schaffe) und Zeit zum Nichtstun zu haben. Anschließend werde ich einige Tage in Bogota verbringen und mich dann irgendwann Ende März in den Flieger Richtung Heimat setzen…

Soweit der Plan. Ob das alles so klappt? Wir werden es sehen!

So sieht meine Reiseroute dann übrigens auf der Karte aus:


Backpacking Südamerika auf einer größeren Karte anzeigen

Kommt schon was zusammen…

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Interlaken – Lausanne – Geneva

Hier folgen nun endlich die Bilder vom Schweiz-Trip vor zwei Wochen. Stationen waren Interlaken (Jungfraujoch), Lausanne und Genf. Film ab!

P.S.: Mehr Bilder gibt es auf Facebook bei meinen Mitfahrern. Bei Interesse einfach mal auf verlinkten Bildern nachsehen.

P.P.S.: Habe leider gerade absolut keine Zeit einen kleinen Reisebericht zu schreiben. Vielleicht later on 😉

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Reisevorbereitungen Teil 2: Was gehört in den Rucksack? Und was nicht?

Schritt für Schritt geht es nun voran mit den Vorbereitungen meines Backpacking Trips durch Südamerika zu Beginn des nächsten Jahres. Der Flug nach Buenos Aires ist für den 5. Januar via Düsseldorf und Madrid gebucht. Wann ich danach Wo sein werde, weiß ich zur Zeit allerdings noch nicht. Dementsprechend steht weder Rückreiseort noch -zeit fest. Irgendwann Ende März wird es aber soweit sein…

Im South American Handbook 2009 (Partnerlink) gibt es neben einigen Routen- Nationalpark- und Festivalempfehlungen auch eine hilfreiche Übersicht, was in den Rucksack gehört (“[…] a good principle is to take half the clothes, and twice the money, that you think you will need.”  oh!):

  • aufblasbares Kopfkissen
  • Gutes Schuhwerk (Schuhe > Schuhgröße 42 sind in Südamerika nur schwer zu finden)
  • Auslandsversicherungsschein
  • Wasserfeste Kleidung
  • Ohropax
  • FlipFlops (for showers etc.)
  • Schlafsack
  • Wäscheleine
  • Nagelfeile (fürs Gefängnis?)
  • Thermosflasche
  • Wasserflasche
  • Universaler Abflussstöpsel (hä?)
  • Kordel
  • Taschenmesser (Wer hat’s erfunden?)
  • Wecker (oh no!)
  • Kerzen (+ Feuerzeug)
  • Taschenlampe
  • Taschenspiegel
  • Adapter
  • Vorhängeschloss
  • Lippenbalsam
  • Kondome (steht da!)
  • Waterless soap (nie gehört…)
  • Wischlappen
  • Nähzeug
  • Toilettenpapier (especially on long bus trips ;))

Bleibt kaum noch Platz fürs “richtige Gepäck”. A propos Platz. Gibt es Rucksackempfehlungen? Sehr angetan war ich von Berghaus-Rucksäcken mit Freeflow-System (Rucksack liegt nicht am Rücken direkt an – kein Schwitzen). Tipps für die perfekte Rucksackwahl habe ich hier gefunden (u.a. wichtig: Schutzhülle!). Was muss ich sonst noch beachten?

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Web2.0 erreicht Uni-Bibliotheken

Die Ideen und Konzepte moderner Kommunikation, auch besser bekannt unter “web2.0”, setzen sich in immer mehr alltäglichen Lebensbereichen durch. Jüngstes Beispiel: Die Bibliothek der Universität St. Gallen. Aus purem Interesse werde ich natürlich bei einem der beiden Termine am Start sein 🙂

Geschätzte Studierende

Delicious, Twitter, Facebook… Web 2.0 ist in aller Munde. Würden Sie auch Web 2.0 basierte Bibliotheksservices nutzen? Lassen Sie sich Anwendungen vorstellen und bringen Sie Ihre Meinung ein!

Die Bibliothek versucht laufend, ihr Angebot und ihre Dienstleistungen zu optimieren. In letzter Zeit gab es im Bereich Web-Services diverse neue Entwicklungen. So sind Anwendungen wie Social Bookmarking (z.B. Delicious), Twitter, Blogs oder soziale Netzwerke (z.B. Facebook) mittlerweile sehr populär. Solche Anwendungen lassen sich auch auf den Bibliotheksbereich übertragen. Um die Einsatzmöglichkeiten dieser und weiterer Web 2.0-Anwendungen in unserer Bibliothek zu bewerten  und die Bedürfnisse der Studierenden diesbezüglich kennenzulernen, möchten wir gerne eine Befragung durchführen. Dazu benötigen wir Ihre Mithilfe! […]

Update: War übrigens ein sehr informatives Treffen. Beeindruckend, wie sich jenseits vom Social-Network-Hype Ideen und Konzepte von Kollaboration und wisdome of the crowd verbreiten!

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Reisevorbereitungen Südamerika

Während ich gerade die Ruhe vor dem Sturm genieße  – sprich: letztes Wochenende vor dem Semesterstart in St. Gallen – gehen meine Planungen für die Zukunft bereits ein Stück weiter. Von Januar bis Ende März 2010 möchte ich mich mit Rucksack bewaffnet durch Südamerika kämpfen. Angedacht ist der sommerliche Start im antarktischen Süden und dann entlang der Anden weiter nordwärts. Doch bevor es los gehen kann, muss noch einiges erledigt werden:

  • Spanisch Lernen 🙂
  • Mitreisende finden (s.u.)
  • (Reise-)Literatur verspeisen (s.u.)
  • Genaue Route planen
  • Flüge buchen

Falls du in diesem Zeitraum gemeinsam mit mir abseits der “Gringo Trails” (passende Shirts zum Thema gibt es nach dem Klick) wandeln möchtest: Melden!

Wer aus welchen Gründen auch immer mich mit einem für diese Reise relevanten Buch beglücken möchte, findet auf meiner Amazon-Wunschliste reichlich Anregung.

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Zitat der Woche

Und so ist auch das Social Web nicht nur eine technische Spielerei. Es ist eine neue Kulturform.

Off-the-record beschreibt anschaulich warum Marketing heute mehr als One-Way-Kommunikation ist.

http://off-the-record.de/2009/09/02/der-bvdw-buchstabiert-social-media/
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Zitat der Woche

Rodestock brummelte: “Wenn ich so Monologe spinne, komme ich mir hinterher immer ekelhaft vor. Als wüsste ich etwas besser. Dabei weiß ich alles besser, aber daran ändern kann ich nichts.”

Jacques Berndorf trifft in Eifel-Kreuz den Nagel auf den Kopf.

<a href=”http://www.amazon.de/gp/product/3894253452?ie=UTF8&tag=andrematth-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=3894253452″>Eifel-Kreuz</a><img src=”http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=andrematth-21&l=as2&o=3&a=3894253452″ width=”1″ height=”1″ border=”0″ alt=”” style=”border:none !important; margin:0px !important;” />
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Wer hat’s erfunden?

Ich bin wieder zurück! Doch wo auf dem Weg in der Länge von 2300km liegt eigentlich “zurück”? Eine kurze Zusammenfassung meiner Aktivitäten in den letzten Wochen.

Nachdem ich Ende Juli meine letzte Klausur in Köln geschrieben und meinen Abschied entsprechend gefeiert hatte, kümmerte ich mich neben der Räumung meines WG-Zimmers und der Verschrottung des Verkaufs meines Autos um allerlei bürokratische Angelegenheiten. In der darauf folgenden Woche reiste ich zunächst in meine Heimatstadt Bonn, wo ich ein paar Tage verbrachte, um hier und da meine Ideen für Haus und Hof umzusetzen. Wenige Tage später machte ich mich dann auf den Weg gen Norden an die Ostseeküste, wo mein Bruder Henrik im Herzen von Rostock  eine coole Dachgeschosswohnung bewohnt. Bei bester Seeluft (manchmal eher “steife Brise”) genoss ich auf der Dachterrasse ein wenig die Ruhe und bereitete mich nebenbei mental (amüsanter Buchtipp an dieser Stelle: Gebrauchsanweisung für die Schweiz) und studientechnisch (mit der Bearbeitung zweier Case Studies) auf meinen Aufenthalt in der Schweiz vor. Highlight war neben einem ziemlich leckeren Abendessen im Silo 4 (der Blick ist echt und bei Nacht wunderschön!) und einem Weiteren beim Inder (wenn mich nicht alles täuscht, waren wir im Bombay-Haus Amarjeet) natürlich der Tag am Strand von Heiligendamm. Fotos gibt es keine – es fehlte mir an Muße. Kulinarisch überragend waren übrigens nicht nur die Restaurants, sondern auch die Kochkünste der Freundin meines Bruders 😉

Gemeinsam mit meinem jüngeren Bruder Thomas bin ich dann gen Süden aufgebrochen. Am heißesten Tag des Jahres standen wir irgendwo in Süddeutschland im Stau. Das hinderte uns nicht daran den Nachmittag sehr idyllisch im Strandbad in Reichenau zu verbringen. Sehr cool!! Am nächsten Tag stand Zürich auf dem Plan, oder besser Zürichsee auf dem Umschlag des Reiseführers. Ohne Navi oder sonstiges vernünftiges Kartenmaterial fanden Thomas und ich dann das einzig geöffnete Seebad, nämlich das schicke Seebad am Udoquai (siehe Fotos). Am späten Nachmittag gesellten sich allerhand interessante Leute zu uns, die alle direkt aus den umliegenden Büros und Geschäften zu kommen schienen. Einige waschechte Schweizer Banker waren auch unter ihnen. Am Automaten im nahe gelegenem Parkhaus ließ ich anschließend mehr Geld als der Otto-Normal-Afghane im Monat verdient. Mit der untergehenden Sonne im Rücken fuhren wir Abends zurück nach St. Gallen.

Am darauf folgenden Tag bekam ich Besuch aus Ungarn. Gemeinsam mit Piroska schauten wir uns zunächst die touristischen Highlights in St. Gallen an, um dann den Nachmittag in Bregenz zu verbringen. Abends kamen wir nach “Inglorious Basterds” ein wenig verstört, aber gut unterhalten aus dem Kino heraus. Schon am nächsten Morgen trafen Piroska und ich uns mit den weiteren CEMS-Studenten am Bahnhof, um gemeinsam zum Blockseminar nach Filzbach aufzubrechen. Doch zunächst stand ein Tag Wandern und Natur Bestaunen auf dem Programm, denn unsere Wanderung führte uns nicht nur zum größten (betreffend der Höhe) Wasserfall Europas – der Blick vom Aussichtspunkt war leider ein wenig durch einen Baum verdeckt – sondern auch zu einem Dorf, welches viele Jahrzehnte lang nur über den Wasser- oder den Wanderweg erreichbar war. Erst das Vergnügen, dann die Arbeit, denn eine programmtechnisch gut gefüllte Woche stand vor uns.

Nachtrag: Ohh, ganz vergessen: Die Musik zum Film… Frisch und cool!

Splitting the atom // Massive Attack by risingson

Einführungen ins Thema Sustainability gaben die drei anwesenden Professoren, sowie verschiedene Unternehmen (Zurich, Shell, Vestas) aus den unterschiedlichsten Bereichen. Sehr beeindruckt war ich auch von den Unternehmensbesichtigungen bei Gassa und Oerlikon Solar. Das Thema wird mich sicherlich noch eine Weile in Zukunft begleiten. Unsere Gruppenpräsentation zur Rolle von Venture Capital Firmen im Bereich von nachhaltiger Energie war spannend, wenn gleich die Qualität des bearbeiteten wissenschaftlichen Journals nicht überzeugen konnte. Sehr spaßig war dann am letzten Tag vor der Abreise die 1,4km lange Abfahrt auf der Sommerrodelbahn und der anschließende Ride auf der 3km langen Stehfahrrad-Strecke. Interessant und ein wenig typisch für die Schweiz: die Unterkunft. Das Tagungshotel lag mitten in einer wundervollen Landschaft mit einem unglaublichem Blick aus allen Räumen; das Essen war vollständig aus ökologischer Landwirtschaft, sehr gesund und zum Teil aus der Produktion des angeschlossenen Hauses für ehemalige Drogensüchtige (ebenfalls mit traumhaften Blick…).

Absolut abwechslungsreiche Wochen!

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Why you shouldn't date a noob

Ob wir eines Tages als Nerd-Eltern ähnlich reagieren würden, wenn unsere Kinder mit Noob-Freunden ankommen, kann selbst ein Blick in den Spiegel nicht verraten. via

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Warum Netzneutralität wichtig ist

Warum es (für Provider) attraktiv ist, Daten unterschiedlich zu behandeln und was dafür und dagegen spricht, erklärt der Elektrische Reporter anschaulich im folgenden Video:

Elektrischer Reporter – Netzneutralität: Alle Bits sind gleich?

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