Rückenwind

Do you think about me now and then?
Do you think about me now and then?
‘Cause I’m comin’ home again, comin’ home again
Do you think about me now and then?
Do you think about me now and then?
Oh, now I’m comin’ home again

Maybe we could start again.

Nur noch wenige Tage verbleiben bevor es voller Eindruecke, Emotionen, neuer Ideen und neuer Motivation wieder zurueck nach Deutschland geht. Hinter mir liegen nicht nur ueber 35.000 km (Luftlinie) sondern auch die wahrscheinlichst spannensten drei Monate meines Lebens. Ich habe viel gelernt: Ueber mich selbst, ueber meine Mitmenschen in der Naehe und in der Ferne, sowie un pocito Espanol. Und noch viel mehr.


Meine Reise auf einer größeren Karte anzeigen

Da New York darauf wartet, von mir entdeckt zu werden, alles weitere in einer kleinen Auflistung…

Was bleibt.

  • Begeisterung fuer andere Laender und Kulturen
  • Manch altes und neues Vorurteil (z.B. gibt es sehr nette Menschen in Holland, aber wenige interessante Israelis in Südamerika)
  • Hoffentlich ein wenig braune Hautfarbe
  • Sonnenbrand
  • Die Infektionskrankheit “Reisefieber”
  • 3000 Fotos und Videos
  • Der Tick, Busse durch Handzeichen anzuhalten
  • Die Wanderslust
  • Die Sucht Reisender und nicht Tourist zu sein
  • Die Abneigung gegenueber Klischee-Gringos
  • Die Liebe zum Matetrinken (Drink doch eene mit!)
  • Eine Rolle 3lagiges Toilettenpapier im Handgepaeck (immer!)
  • Mehr Zeit fuer Literatur, Musik, Sprachen und Kunst. Kurz: Mehr Kultur
  • Der Musikmix, der mich auf meiner gesamten Reise begleitet hat (Danke nochmal, Thomas!)
  • Bewusstsein, dass monetaerer Erfolg wenig bis gar nichts wert ist
  • … dass ein wenig mehr Geld einen manchmal ein grosses Stueck weiter bringt
  • … dass Europaer historisch gesehen viel Bockmist gebaut haben
  • … dass Religion hemmt
  • … dass man grossartige Menschen treffen muss – nicht suchen
  • … dass fremde Sprachen maechtige Schluessel sind
  • Liebe

Wir starten mit Musik, warum nicht mit Musik enden?

Siehst Du den Horizont?
Direkt überm Boden fängt der Himmel an.
Und wär’ ich dort,
dann würd’ ich wetten,
daß ich ihn erreichen kann.
Doch hier, hat es den Anschein,
bin ich dafür zu klein.
Also hau’ ich ab mit Sack und Pack,
und pack ein paar meiner Siebensachen,
die ich hab, und dann wird mir klar,
es fehlt immer ein Stück,
doch ich mach’ mir nichts draus,
setz’ den Wagen zurück und bin raus.
Fahr gerade über Land, es wird grade mal hell,
spüre Freiheit im mir, denk’, das geht aber schnell,
bleibe besser in mir, denn es gibt kein Zurück,
und alles was ich brauche ist mein Auto und Glück.
Ist die Anlage an, dann geht der Sound ab,
und ich rauch’ die Zigarette, die ich dafür gebaut hab,
und schaut ab und zu mal einer dumm, dann nehm ich’s ihm nicht krumm,
denn Thomas D. haut ab, und ich weiß ich komm rum,
und ihr schaut ab und zu mal besser eure Straße lang,
denn irgendwann komm ich an, und dann hoffe ich,
ihr wißt, was geht, und daß ihr mich versteht,
und macht was draus, denn eh’ ihr euch’s verseht
bin ich wieder raus.
Chorus:
Ich packe meine Sachen und bin raus, mein Kind,
Thomas D. ist auf der Reise und hat Rückenwind.
Ich sag es euch auf diese Weise, alle die am Suchen sind
sind mit mir auf der Reise, haben Rückenwind.
Und wir fahrn auch über Wasser, wenn da Brücken sind,
he, der Typ hat ‘ne Meise, aber Rückenwind.
Wir betreten neue Wege, die wir noch nicht hatten,
ich nehm’ euch mit, ‘n Stück in meinem Windschatten..
Und noch genieß ich die Zeit,
die ich daheim vertreib, denn zum Zeitvertreib
führt der Weg meiner Freunde zu mir her, meine Wohnung ist nie leer,
und es könnten noch viel mehr Parties abgehn, wovon wir absehn,
wenn auch die Freunde bei mir aus und ein gehn, und abdrehn,
ist es egal, wieviel Aufsehn wir erregen,
weil wir doch noch mehr bewegen, bewegen wir uns auf anderen Ebenen,
und bringen mehr Bewegungen zu anderen noch Lebenden.
Und fällt dem Regen ein, er wollt mein Wagen ja noch waschen,
hab’ ich euch in meinem Herzen und Musik in den Taschen,
und mit so’ner Einstellung werd’ ich alles überleben,
sagte ich nicht irgendwann mal, es wird Regen geben?
Es gibt nicht nur Sonnenschein, doch ich laß’ die Sonne rein, yeah,
der Meister ist im Haus, und läßt die Sonne raus,
denn seh ich die Straßen, die Wolken, gehört die Welt mir,
ich hab’ nur Unsinn im Sinn und ich hab’ dich im Visier.
[Chorus]

Yeah. It’s Dr. J. Thomas D. is gettin’ things done,
and he ain’t on the run…
Und irgendwann komm’ ich dann in ‘nem Wohnmobil an,
bin somit ständig am Reisen, immer am Ziel und kann
euch am besten beweisen, alle brauchen Visionen,
ich hab’ die, ich steh’ vor eurem Haus und ihr laßt mich drin wohnen,
und wir fahrn gemeinsam ab, weil jeder selbst steuert,
dann geb’ ich euch meine Kraft, weil ihr mich anfeuert,
denn wenn ihr beteuert, mich zu verstehn, dann laßt mich gehn,
und wir werden uns wiedersehn.
Ich laß nur zurück, was keiner braucht,
Last, die mich unten hält, obwohl sie selbst nichts taugt,
denn ich brauch freie Sicht, ich weiß ich leb´ umsichtig,
mir ist nicht viel wichtig, nur eins, folgt mir nicht,
ich bitt’ dich, nicht mit mir zu gehn, weiß das eine:
Reisen ist gesund, ich hau’ ab und zieh Leine,
und ihr seht mich als Punkt am Horizont verschwinden,
um ein Stück weiter hinten mich selbst zu finden.
Chorus:
Ich packe meine Sachen und bin raus, mein Kind,
Thomas D. ist auf der Reise und hat Rückenwind.
Ich sag es euch auf diese Weise, alle die am Suchen sind
sind mit mir auf der Reise, haben Rückenwind.
Und wir fahrn ab über Wasser, wenn da Brücken sind,
he, der Typ hat ‘ne Meise, aber Rückenwind.
Wir betreten neue Wege, die wir noch nicht hatten,
ich nehm’ euch mit, ‘n Stück in meinem Windschatten..
Yeah,
Bis bald.

"Handle nur nach derjenigen Maxime, durch die du zugleich wollen kannst, dass sie ein allgemeines Gesetz werde."

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