Online Profil
Archive for July, 2009
Mittelständische Onlinekampagnen am Beispiel von Kölln-Müsli
Jul 29th
Hat mich gerade spontan an die ein oder andere Situation bei uns in der WG erinnert…
Irgendwie muss ich bei manch mittelständischer Online-Kampagne (in diesem Fall koelln.de/glueck) sehr schmunzeln. Das Potenzial von (viralem) Online-Marketing wurde erkannt, die Umsetzung gelingt (z.B. tell-a-friend), aber irgendwie fehlt eine wichtige Komponente. Das erkennt man auch bei einem Blick auf die vergleichsweise niedrigen Abrufzahlen der Spots bei Youtube. Wirklich eingeschlagen in die Blogosphäre ist der Spot nicht.
Interessant auch: Der Spot wurde bereits 2008 gedreht. (Wieder-?)Verwertung im Jahr 2009 mit entsprechender Onlinekampagne und Einsendeschluss des beworbenen Gewinnspiels: 28.02.2010. DAS nenne ich einen langen Atem. Ob den die Konsument auch haben? Ich vermute, dass ein Großteil der Wirkung eben wegen des (zu) langen Kampagnenzeitraums verpufft.
Satz der Woche
Jul 28th
Alleinsein auf langen Touren beseelt die Dinge, die einen Tag für Tag begleiten.
Wohl wahr. Gelesen in “Die Zeit” Nr. 29 vom 9. Juli 2009.
What was Twitter again?
Jul 27th
Langsam sollte ich mir überlegen, Geld von den Twitter-Jungs zu verlangen. Die ganze kostenlose PR hier im Blog… Lassen wir das. Bin über ein spaßiges Video gestolpert (natürlich über einen Tweet, leider vergessen von wem), das ich nicht vorenthalten möchte: Kevin Spacey, der Mann der 10.000 mal so viele Follower hat wie C-Graswurzeljournalisten (=ich), erklärt David Lettermann Twitter.
Does it cost you money to be on twitter?
P.S.: Hab meine wöchentlichen Twitter-Updates zwecks Übersichtlichkeit und Relevanz aus dem Blog rausgenommen.
Satz der Woche
Jul 21st
Ich leide gern für den Kick eines Tweets.
Behauptet Björn. Ich kann ihn verstehen.
Ikea invaded America
Jul 19th
… mit viel Witz und einigen Consumer Insights (“People told us they were drinking out of the vases.”). Preisgekrönt, vielzitiert und trotzdem nicht weniger lustig – der dazugehörige Spot:
That’s because you are crazy!
Nicht genug? Love, Winter Sale, Girlfriend.
Grafiktablet greets Gitarre
Jul 18th
Funky Idee und selten kitschige Umsetzung. Nichtsdestotrotz möchte ich dieses feine Stück weiblicher (!) Ingenieurskunst nicht vorenthalten. Und ich dachte Männer wären Spielkinder. via
Guitare à crayon from psc on Vimeo.
Wird Zeit für die Kategorie “Future Music” oder so.
Satz der Woche
Jul 15th
Wäre Mr Vodafone eine Frau, sie würde vermutlich Orgasmen vortäuschen und dies auch als eine Form von Authentizität definieren.
Sagt otr. Yeah!
Der Wow-Effekt
Jul 8th
Viel wurde über Michael Jackson in den vergangenen Tagen geschrieben. Zu viel. Schlechtes Gewissen gegenüber einem verkannten Genie?
Auch ich hab überlegt, ob ich überhaupt mit einem Beitrag auf dieser Welle mitreiten soll. Zu nahe liegt die Publicity-Geilheit Vieler in diesen Tagen. Doch ein paar Schnipsel möchte ich nicht vorenthalten, denn MJ war mehr als ein großer Künstler (und das schreibe ich als Nicht-Fan).
Großes Kino! Vollbild, zurücklehnen, genießen.
Social Media is the new punk rock. Or even bigger.
Jul 3rd
Neue Wege, miteinander zu kommunizieren. Neue Möglichkeiten, relevante von unwichtigen Informationen zu trennen. Neues Lebensgefühl. Neue Definition über die “Privatsphäre“. Nicht zuletzt die Freiheit selbst… Kein Zweifel: Wandel, wohin man blickt. Viele Schlagworte und Ideen haben uns schon in früheren gesellschaftlichen Umbrüchen begleitet. Aber auch (berechtigte) Kritik und Menschen, denen alles ein wenig zu schnell geht. Die zu mehr Bewusstsein mahnen und vor allzu großer Freizügigkeit warnen. Während ich über diese Zusammenhänge philosophierte, stolperte ich über folgendes Video. via
“Der Geist der Wahrheit und der Geist der Freiheit, – das sind die Stützen der Gesellschaft.”
Henrik Ibsen, Stützen der Gesellschaft, 1907