Archive for October, 2008

Bier statt Bank

Faszinierend: Wer vor eineinhalb Jahren 1.000 Euro in die Deutsche Bank investiert hat, besitzt jetzt nur noch Aktien im Wert von 225,67 EUR .

Hätte man stattdessen für 1.000 Euro Bier gekauft, hätte man die letzten 18 Monate jede Woche eine Kiste trinken können (1.000 EUR = 70 Kisten), und immer noch 239,40 EUR an Pfandgeld übrig. Und damit über zehn Euro mehr in der Tasche als der Deutsche-Bank Aktionär.

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Spreeblick sagt: “Die teuerste Wahlwerbung aller Zeiten”:

Must I?

Bei dem im Sketch häufig zu hörenden besonders lauten Lachen einer Frau handelt es sich um das Lachen der damaligen NDR-Mitarbeiterin Sonja Göth, das beinahe zum Abbruch der Aufzeichnung geführt hätte. Die Frau des Oberbeleuchters Viktor Göth, der bei dieser Aufzeichnung hinter den Scheinwerfern stand, konnte sich kaum noch beherrschen. Dieser „schreckliche“ Lachkrampf, wie Sonja Göth dazu sagt, steckt alljährlich Millionen Menschen an.

Ganz klar: Die Rede ist von “Dinner for one”. Diese Episode des Filmchens kannte ich allerdings noch nicht, erklärt aber den Lachkrampf, den ich selbst jedes Jahr an Silvester auf ein Neues bekomme :)

Wo bleibt der Radau?

Genau das fragt sich Reinhard Mohr in einem lesenswerten Kommentar auf SpOn. Tenor: Früher war alles besser, denn stets ging es ums Ganze: das politische System, die Zukunft, das nackte Überleben…

Das wäre vor vierzig Jahren anders gewesen. Ob mit Rudi Dutschke an der Spitze oder nicht: Die Türme der Deutschen Bank in Frankfurt am Main wären längst von einer vieltausendköpfigen Menge umlagert worden. “Ackermann, komm raus! Sonst stürmen wir dein Haus!”, hätten die Demonstranten gerufen und zumindest darauf bestanden, eine revolutionäre Delegation in die Vorstandsetage zu entsenden.

Auf dem Anlagenring rund ums Frankfurter Bankenviertel hätte sich ein antikapitalistisches Basiscamp etabliert, in dem über die Zukunft der Waren- und Geldproduktion diskutiert worden wäre.

Die Situation heute sieht ganz anders aus:

Bei manchen Zeitgenossen, den Autor eingeschlossen, führt diese zugleich rasante wie zeitlupenhaft sich vollziehende Krise sogar zu bedingt antizyklischen Reaktionen. Motto: Konsum, ergo sum.

And we build a castle in the skys and in the sand.

Der Soundtrack zu Berlin Calling: “Sky and Sand”

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Wassup in the US

Its been eight long years since the boys said wassup to each other. Even with the effects of a down economy and imminent change in the White House, the boys are still able to come together and stay true to what really matters.

via Tino

Nachtrag: Jetzt verstehe ich auch die ganze Geschichte… Wassup lief bereits vor 8 Jahren als Commercial für Budweisser. Das macht das Video um so lustiger :) Die gesamte Story gibt es auf offtherecord zum Nachlesen.