Massenuni? Ja und stolz drauf, denn ich studiere an einer der vielschichtigsten Universitäten Europas.

Nicht das hier alles toll wäre – bei weitem nicht, denn Optimierungsbedarf gibt es wirklich mehr als genug – aber viele Dinge machen die “Universität zu Köln” zu etwas einzigartigem, nie dagewesenem. Weil in Kölle alles irgendwie mit der Zahl elf zu don hät, hier

Die elf Wichtigsten Gründe, Student der Uni Köln zu sein

    1. die riesige Anzahl von Studenten – mal mehr mal minder begabt
    2. die vollsten “Steh”säle ever
    3. der Fakt, dass es unerlässlich ist, mindestens 35 Minuten vor Beginn der Vorlesung vor der Tür des Hörsaals zu warten und reinzustürmen, wenn die Tür sich um maximal 0,05 Millymeter öffnet
    4. die größte Uni-Mensa der Welt (mit wechselhafter Essensqualität, aber durchaus mit “gut” zu benoten)
    5. ausgesprochen nette und hilfsbereite Mitstudenten / Tutoren (auch und besonders in höheren Fachsemestern)
    6. wirklich dämliche Fragen von den billigen Plätzen (ich bin ungern sexistisch, aber diese kommen wirklich überproportional häufig aus den weiblichen Reihen…)
    7. äußerst talentierte Professoren mit weltweitem Ruf und das genaue Gegenstück dazu manchmal im Abstand von 10 Minuten
    8. organisiertes Chaos, welches mit ein bisschen Abstand und etwas Nachhilfe aus dem Uni-Knigge nur halb so schlimm aussieht
    9. die harte Konkurrenz auf dem Wohnungsmarkt (“Heute haben sich schon etwa 17 Leute die Wohnung angeschaut – gestern waren es etwas mehr…”)
    10. der Rheinische Frohsinn an jeder Straßen-Ecke (selbst im Copy-Shop umde eck)
    11. ein spritzig, frisch gezapfte Kölsch bei abendlichen Unternehmungen

Wenn das nicht liebenswert ist!